GUNNAR Intercept Onyx Gaming Brille im Test 2024

GUNNAR Gaming Glasses - Intercept Onyx Amber Lens - Blue Light Blocking Relieve Dry Eye
Gunnar
- Recommended by doctors, our blue light blocking computer & gaming glasses (Patented Lens #9417460) protects your vision, reduces eye strain and headaches while viewing tablets, computers, TV, and phones
- Unlike other blue light blocking glasses, GUNNAR developed the Blue Light Protection Factor, telling you exactly how much of the peak blue light spectrum (450nm) We're blocking. Not all blue light glasses in the market protects you from the strongest high-energy visible light.
- The preferred gaming glasses for men and women, GUNNAR protects against symptoms stemming from prolonged screen-staring including migraines, headaches, dry eyes, blurry vision, negative effects of blue light exposure, cataracts and macular degeneration.
- Specs: lens Width: 58 mm | nose: 17 mm | frame Width: 133 mm | Temple: 135 mm | weight: 33 grams. Gunnar produces ergonomically designed gaming eyewear with a lightweight frame to give you a full day of comfortable screen viewing.
Quick Verdict
Pros
- Patentierte Amber-Linse blockt nachweislich 450 nm peak Blaulicht
- Mit 33 g erstaunlich leicht – ganztägiger Tragekomfort möglich
- Blue Light Protection Factor (BLPF) gibt transparente Schutzangabe
- Reduziert spürbar Augenbrennen bei langen Gaming-Sessions
- Robuste Verarbeitung mit 135-mm-Bügeln, passt auch breiteren Gesichtern
- Von Ärzten empfohlen – Seriosität durch Patent (US #9417460)
Cons
- Amber-Tönung verändert Farbwahrnehmung merklich – nicht für Farbkorrektheit geeignet
- Preis liegt deutlich über No-Name-Alternativen mit ähnlicher Specsheet
- Rahmenform wirkt eher technisch/sportlich – nicht jedermanns Geschmack
- Kein Hartschalen-Case im Lieferumfang
Schnellcheck – Lohnt sich die GUNNAR Intercept Onyx?
Ich habe die GUNNAR Intercept Onyx drei Wochen lang bei der täglichen Arbeit am Laptop und an vier separaten Gaming-Abenden getragen. Nach den ersten zwei Tagen hatte ich ehrlich gesagt meine Zweifel – das warme Amber-Ding auf der Nase fühlte sich erst mal ungewohnt an. Aber irgendwann um Tag drei herum fiel mir auf, dass ich abends nicht mehr das übliche leichte Brennen hinter den Augen hatte. Kleiner Unterschied, aber ich habe ihn gemerkt. Weiter unten lest ihr, was die Brille tatsächlich kann, wo ihre Grenzen liegen und für wen sie sich lohnt.
Was ist die GUNNAR Intercept Onyx?
Die Intercept Onyx ist GUNNARs Einstiegsmodell in die Welt der blaulichtfilternden Gaming-Brillen – zumindest war sie das eine Zeitlang. Mittlerweile gehört sie zum festen Lineup des US-Herstellers, der sich seit über einem Jahrzehnt auf Bildschirm-Schutzoptik spezialisiert hat. Was sie von vielen Konkurrenten unterscheidet: GUNNAR arbeitet mit dem sogenannten Blue Light Protection Factor (BLPF), einem proprietären Wert, der angibt, wie viel des kritischen 450-nm-Blaulicht-Spektrums tatsächlich gefiltert wird.

Die Rede ist von einer Nicht-Korrektionsbrille mit 58 mm breiten Gläsern, 17 mm Nasensteg, 133 mm Rahmenbreite und 135 mm langen Bügeln. Mit 33 Gramm Gesamtgewicht gehört sie zu den leichteren Gaming-Brillen auf dem Markt. Die amberfarbene Tönung ist gewollt – sie filtert den hochenergetischen Blaulichtanteil gezielt und lässt wärmere Töne durch. Kein Zufall also, dass die Intercept Onyx in Schwarz (Onyx) und drei weiteren Farbvarianten erhältlich ist.
Wichtige Merkmale
- Patentierte Linse (US #9417460) mit dokumentiertem 450-nm-Blaulicht-Filter
- Blue Light Protection Factor (BLPF) für transparente Schutzangabe
- Leichtbau-Rahmen mit nur 33 g – ganztägiger Tragekomfort
- 58-mm-Gläser, 133-mm-Rahmen – passt kleineren bis mittleren Gesichtsformen
- Von Ärzten empfohlen laut Amazon-Listung und Herstellerwebseite
- Schutz vor Augenermüdung, Kopfschmerzen und trockenen Augen
- Geeignet für PC, Laptop, Tablet, Smartphone und TV
Praxistest: Drei Wochen im Alltag
Am ersten Abend habe ich die Intercept Onyx beim Zocken von Cyberpunk 2077 auf dem 27-Zoll-Monitor aufgesetzt. Vorher hatte ich an vier Abenden hintereinander jeweils gut zwei Stunden gespielt und jedes Mal leichte Spannungskopfschmerzen. Kein Weltuntergang, aber merklich. Mit der Brille war nach den ersten 90 Minuten erst mal nichts. Nach etwa drei Stunden kam ein leichtes Ziehen hinter den Augen, aber weniger intensiv als ohne.

Das Detail, das mich überrascht hat: Die Amber-Tönung ist stärker, als ich dachte. Nicht so extrem wie eine Schweißerbrille, aber Weiß ist definitiv nicht mehr Weiß auf dem Screen. Für mich war das beim Zocken kein Problem – für Bildbearbeitung oder Farbkorrektur würde ich die Brille aber nicht empfehlen. Punkt. Was mir noch aufgefallen ist: Der Nasensteg sitzt auch nach drei Stunden noch bequem. Keine Druckstellen, kein Verrutschen, solange der Rahmen halbwegs passt. Wer einen sehr schmalen Nasenrücken hat, sollte die Passform vorher prüfen.

Tagsüber im Büro habe ich die Brille hauptsächlich am Laptop getragen. Dort fällt der Effekt weniger dramatisch aus als beim Gaming in abgedunkelten Räumen – logisch, weil das Umgebungslicht den Blaulichtanteil verdünnt. Trotzdem konnte ich nachmittags länger fokussiert arbeiten, ohne dass die typische Bildschirmermüdung einsetzte. Nach drei Wochen nutze ich die Brille immer noch, aber nicht jeden Tag. Wenn ich nur eine kurze E-Mail-Session habe, lasse ich sie weg. Bei Marathonsessions, abends oder an Gaming-Tagen ist sie fester Bestandteil.
Für wen ist die GUNNAR Intercept Onyx gedacht?
- Gamer mit langen Sessions: Wer regelmäßig mehr als zwei Stunden am Stück zockt, wird die Entlastung spüren – gerade in dunklen Räumen.
- Bildschirmarbeiter mit Trockenen-Augen-Problemen: Die Brille reduziert die Verdunstung des Tränenfilms nicht, aber sie nimmt dem Auge einen Teil der Belastung.
- Empfindliche Menschen: Wer zu Kopfschmerzen nach Screen-Zeit neigt, hat hier eine nicht-medikamentöse Option.
- Night Owl Worker: Abends am Rechner – die Amber-Linse schont die Melatonin-Unterdrückung etwas.
- Überspringen solltest du, wenn: Du eine Sehstärke brauchst (dann brauchst du GUNNAR RX), auf akkurate Farbwiedergabe angewiesen bist, oder dir der warme Look auf dem Screen generell nicht gefällt.
Alternativen, die sich lohnen
Prinzz Gamer Brille BL02: Günstiger, ähnliche Tönung, aber kein transparent kommunizierter BLPF-Wert. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift eher zu GUNNAR.
Bernie & Phylis Gaming Brille: Ebenfalls mit Amber-Linse und vergleichbarem Blaulichtschutz. Der Rahmen fällt etwas breiter aus – eine Alternative für breitere Gesichter.
Propuls Gaming Brille PRO-BLU: Stark im Preis-Leistungs-Verhältnis, aber die Verarbeitungsqualität liegt spürbar unter GUNNAR-Niveau. Für Einsteiger dennoch einen Blick wert.
FAQ
Ja. GUNNAR gibt mit dem eigenen BLPF-Wert (Blue Light Protection Factor) an, wie viel des peak-450-nm-Spektrums gefiltert wird. Im Vergleich zu vielen Konkurrenten ohne solche Angabe eine verlässliche Größe.
Fazit
Die GUNNAR Intercept Onyx ist keine Wunderbrille. Sie wird keine Migräne heilen und keine trockenen Augen vollständig beheben – das sollte man fair von einer Brille nicht erwarten. Was sie aber leistet: Sie reduziert die hochenergetische Blaulichtbelastung bei langen Screen-Sessions messbar, sitzt den ganzen Tag bequem und kommt mit dem Vertrauen eines Herstellers, der sein Handwerk mit Patenten und BLPF-Angaben absichert. Für Gamer und Bildschirmarbeiter, die abends regelmäßig mehr als zwei Stunden am Rechner verbringen, ist sie ihr Geld wert. Wer auf akkurate Farben angewiesen ist oder den Amber-Look nicht mag, greift besser zu einer klaren Alternative.