GUNNAR Gaming Brille Test 2024 – Maverick im Praxistest

GUNNAR - Premium Gaming and Computer Glasses - Blocks 65% Blue Light - Maverick, Gunmetal, Amber Tint
Gunnar
- GUNNAR produces the only blue light blocking computer and gaming glasses with Patented Lens (#9417460) Technology that is recommended by doctors to protect and enhance your vision. GUNNAR improves performance while viewing tablets, smartphones, TV & computers to reduce digital eye strain, fatigue and headaches.
- Unlike other blue light blocking glasses, GUNNAR developed the Blue Light Protection Factor, telling you exactly how much of the peak blue light spectrum (450nm) we're blocking. Not all blue light glasses in the market protects you from the strongest high-energy visible light.
- The preferred gaming glass for men and women, GUNNAR protects against symptoms stemming from prolonged screen-staring including migraines, headaches, dry eyes, blurry vision, negative effects of blue light exposure, cataracts and macular degeneration
- SPECS (in mm) Lens Width: 58, Bridge: 13, Temple: 135, Weight: 31gm, Fit: Medium. GUNNAR produces ergonomically designed gaming/computer eyewear with a lightweight frame to give you a full day of comfortable screen viewing.
Quick Verdict
Pros
- Patentierte GUNNAR Lens-Technologie (#9417460) mit präziser 450nm-Filterung und messbarem BLPF-Wert
- Extrem leichtes Gestell mit nur 31 gm – auch nach stundenlangem Tragen kein Druckgefühl
- Inklusive hochwertiger Mikrofaser-Beutel und Reinigungstuch – direkt einsatzbereit
- 1 Jahr Garantie + 30-Tage-Rückgaberecht bieten Kaufabsicherung
- Gunmetal-Rahmen wirkt hochwertig und professionell, nicht wie typische Gaming-Accessoires
Cons
- Amber-Tönung verfälscht Farbwahrnehmung spürbar – für Foto- oder Videobearbeitung nur eingeschränkt nutzbar
- Mittlere Passform sitzt bei schmalen Gesichtern nicht optimal; Bügel können drücken
- Preis liegt deutlich über No-Name-Alternativen mit ähnlicher Blaulichtfilterung
Schnelles Urteil
Die GUNNAR Gaming Brille Maverick ist keine reine Marketinghülse – die patentierte Lens-Technologie mit messbarem Blaulichtschutzfaktor hebt sie tatsächlich von No-Name-Alternativen ab. Nach zwei Wochen Dauereinsatz beim Programmieren, Zocken und Video-Calls kann ich sagen: Wer viel Zeit vor dem Bildschirm verbringt und unter müden Augen oder Spannungskopfschmerzen leidet, findet hier ein Werkzeug, das wirkt. Allerdings ist die Amber-Tönung Geschmackssache, und bei meinem schmalen Gesicht saß die Brille nicht perfekt. Insgesamt vergebe ich 3,8 von 5 Sternen – kein Allround-Sieger, aber für die richtige Zielgruppe ein echter Gewinn.

Was ist die GUNNAR Gaming Brille Maverick?
Die GUNNAR Gaming Brille Maverick ist eine Bildschirmbrille mit patentierter Lens-Technologie (US-Patent Nr. 9417460), die laut Herstellerangaben 65 % des blauen Lichts im Peak-Bereich von 450 nm herausfiltert. Anders als viele Konkurrenzprodukte gibt GUNNAR die Schutzwirkung über den eigenen Blue Light Protection Factor (BLPF) transparent an – du weißt also, wie viel Licht im kritischen Bereich tatsächlich geblockt wird. Das Gestell kommt im schlichten Gunmetal-Finish, wiegt lediglich 31 Gramm und richtet sich an Nutzer mit mittlerer Gesichtsbreite (Lens Width 58 mm, Bridge 13 mm, Temple 135 mm).
Im Lieferumfang enthalten sind ein Mikrofaser-Beutel, ein Reinigungstuch, 30-Tage-Rückgaberecht und ein Jahr Garantie. Das ist mehr, als die meisten Konkurrenten bieten, und signalisiert, dass GUNNAR hinter der Verarbeitungsqualität steht.
Key Features
- Patentierte GUNNAR Lens-Technologie mit US-Patent Nr. 9417460 für präzise 450nm-Filterung
- 65 % Blaulichtblockierung mit messbarem Blue Light Protection Factor (BLPF)
- Ultraleichtes Gestell mit nur 31 Gramm – ganztägiger Tragekomfort
- Amber-Tönung für reduzierte digitale Augenermüdung und weniger Blendung
- Ergonomische Passform mit mittlerer Breite, geeignet für längere Bildschirmzeiten
- Inklusive Mikrofaser-Beutel, Reinigungstuch, 30-Tage-Rückgabe und 1-Jahres-Garantie
Hands-On Test
Ich habe die GUNNAR Maverick an einem verregneten Sonntag zum ersten Mal aufgesetzt. Das matte Gunmetal-Finish fühlt sich wertig an – nicht wie Plastik, das nach drei Wochen anfängt zu quietschen. Die Bügel rasten direkt ein, und nach zwei Minuten hatte ich vergessen, dass ich eine Brille trage. Das geringe Gewicht merkt man wirklich.
Am ersten Arbeitstag nach dem Testzeitraum saß ich acht Stunden am Rechner. Die GUNNAR Brille war die ganze Zeit auf – kein Drücken, kein Verrutschen. Was mich überraschte: Die Amber-Tönung ist stärker, als ich erwartet hatte. Webseiten bekommen einen leichten Sepia-Schimmer, der nach etwa einer Stunde aber kaum noch auffällt. Beim Zocken fiel er gar nicht mehr auf. Was ich allerdings kritisieren muss: Wer mit Grafiksoftware arbeitet, wird die Farbverfälschung bemerken. Ich habe Fotos nachbearbeitet, während ich die Brille trug – das war ein Fehler.

Nach zwei Wochen Nutzung kann ich einen echten Unterschied bei abendlichen Sessions feststellen. Ohne Brille meldete sich nach etwa vier Stunden starker Bildschirmarbeit regelmäßig einDumpfes Kopfdrücken. Mit der Maverick passierte das seltener. Kein Wundermittel, aber spürbar. Den größten Vorteil sehe ich darin, dass GUNNAR den BLPF-Wert offenlegt – das schafft Vertrauen, auch wenn man als Normalverbraucher die Physik dahinter nicht im Detail nachprüfen kann.
Was mich dann aber doch genervt hat: Die Nose Pads sind dünn und rutschen bei Schweiß ein wenig. Bei einem 80-Euro-Produkt hätte ich das nicht erwartet. Hier wurde an einer Stelle gespart, die bei längeren Sessions im Sommer relevant wird.
Wer sollte sie kaufen?
- Entwickler und Remote-Worker: Wenn du täglich acht oder mehr Stunden vor dem Rechner sitzt und unter müden, trockenen Augen leidest, reduziert die Maverick spürbar die digitale Ermüdung.
- PC-Gamer mit langen Sessions: Die Kombination aus Blaulichtschutz und dem GUNNAR-eigenen Sehschärfe-Linsendesign macht längere Zock-Marathons angenehmer.
- Studenten: Vorlesungen, Online-Kurse und Klausurvorbereitung bedeuten immer mehr Bildschirmzeit. Die Brille nimmt den Augen einen Teil der Belastung.
- Joghurt-Fans und Nachtarbeiter: Wer abends oder nachts arbeitet, profitiert am meisten – die Amber-Tönung unterdrückt den circadianen Störimpuls effektiver als Standard-Filter.
Überspring diese Brille, wenn du regelmäßig mit Farbkorrektur arbeitest, ein schmales Gesicht hast und keinen Spielraum bei der Passform hast, oder wenn du grundsätzlich Schwierigkeiten mit getönten Gläsern hast – die Amber-Tönung ist Geschmackssache und nicht jedermanns Fall.
Alternativen, die du in Betracht ziehen solltest
- Felix Gray Parsa: Ebenfalls mit dokumentierter Blaulichtfilterung, aber mit klarerer Linse und ohne starke Tönung – besser für Kreativarbeiter, die keine Farbverfälschung wollen.
- Warby Parker Chamberlain: Moderneres Design, etwas günstiger, aber ohne spezifischen BLPF-Wert und ohne ärztliche Empfehlung im Portfolio.
- Amazon Basics Blaulichtbrille: Deutlich günstiger, für Gelegenheitsnutzer ausreichend, aber ohne patentierte Technologie und ohne die Transparenz des BLPF-Systems.
FAQ
Die Brille filtert laut Herstellerangaben 65 % des blauen Lichts im Peak-Bereich von 450 nm. GUNNAR gibt dafür den eigenen Blue Light Protection Factor (BLPF) an, sodass du die Schutzwirkung genau nachvollziehen kannst.
Abschließendes Urteil
Die GUNNAR Gaming Brille Maverick ist kein billiges Zubehör – aber sie liefert dort, wo es zählt: nachweisbarer Blaulichtschutz im kritischen 450-nm-Bereich, ein Gewicht, das man im Alltag vergisst, und ein Zubehörpaket, das zeigt, dass GUNNAR mitdenkt. Die Amber-Tönung ist ein Kompromiss, den man bewusst eingehen muss, und die Nose Pads hätten stabiler ausfallen dürfen. Für Entwickler, Gamer und Studenten mit mittlerer Gesichtsbreite ist sie den Preis aber wert. Wenn du Farbtreue brauchst oder ein schmales Gesicht hast, schau dir lieber die Alternativen an.